Goldenes Parallelometer

Jetzt ist es wie- der soweit! Zahntechniker können bewei- sen, wie kreativ und innovativ sie sind. Der 15. Internationale Wettbewerb um das „Goldene Parallelometer“ beginnt!

Das Neue daran: Diesmal handelt es sich um eine reine Planungsaufga- be; es wird keine Prothetik ange- fertigt!

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12.07.10 16:14

Sicherer mit Magneten

Bei der Zahnärztekammer Schleswig Holstein fand Ende April 2010 in Kiel die 20. Jahrestagung der Deutschen Gesell­schaft für Alterszahnmedizin statt. Die Vorträge gaben über ­zahnmedizinische Aspekte hinaus auch interessante Einblicke in Themen, welche die wachsende Patienten­gruppe der älteren Menschen betreffen. Diese haben ihre ganz eigenen Bedürfnisse, die besondere Anfor­derungen an die Behandlerteams stellen.

Zahnärztin S. Grüttner beim Titanmagnetics Workshop

Zahnärztin S. Grüttner beim Titanmagnetics Workshop

 

 

 

Nicht alle Patienten kommen wegen einem Bleaching oder einer umfassenden Veneerversorgung in die Praxis. Viele wollen einfach „nur“, dass ihre Prothese besser hält. Hochästhetische Versorgungen mit modernen keramischen Materialien sind sicherlich handwerklich herausfordernd und auch finanziell lukrativ. Umso wichtiger ist es, Patienten mit einfacheren prothetischen Lösungen effizient zu versorgen. Wenn zahnlose Patienten von der Investition in Implantate überzeugt werden konnten, erwarten sie eine problemlose Versorgung. Gerade Senioren, die an Krankheiten wie Gicht, Rheuma, Parkinson oder gar an den Folgen eines Schlaganfalls leiden, wissen prothetische Lösungen zu schätzen, die einfach in der Handhabung sind.

 

Magnetversorgung in der Mittagspause

Im Rahmen eines „Lunch-Workshops“ zeigte Zahnärztin Susanne Grüttner (MSc) aus Berlin, dass Magnete sich beeindruckend schnell in implantatretinierte Prothesen einbringen lassen. Sie stellte eine Patientin vor, der sie zwei konische Titanmagnetics-Aufbauten in intraforaminale Implantate einschraubte. Die Gegenmagnete befestigte sie mit Autopolymerisat in der unmittelbar zuvor freigeschliffenen Prothese. Mit Hilfe zweier kleiner Silikonscheiben, die sie über die Implantatmagnete steckte, konnte sie den Bereich rund um das Implantat vor dem Kunststoff schützen. Somit war das Nacharbeiten der Prothese binnen kürzester Zeit erledigt und die Patientin konnte sich gemeinsam mit ihrem Mann ins Wochenende nebst Abendessen in Hamburg verabschieden.

Titanmagnetics gibt es für zahlreiche Implantatsysteme in verschiedene Formen. Durch die sphärischen X-Line- Magnete sind auch sehr stark divergente Implantate kein Problem. Die konischen K-Line-Magnete bieten zusätzlich auch eine Stabilisierung gegen laterale Kräfte. Das System lässt sich sehr leicht in vorhandene Prothesen (chairside) einarbeiten. Somit stellt es eine wirtschaftliche Alternative zu anderen hybridprothetischen Halteelementen dar. Magnetretinierte Hybridprothesen zeichnen sich durch ihre einfache Handhabung und unkomplizierte Hygiene aus. Das kommt insbesondere motorisch eingeschränkten Patienten zugute.

Auch für den Behandler sind Titanmagnetics eine interessante Alternative, da sie keine Verschleißteile haben, die ständig aktiviert oder ausgetauscht werden müssen.       

 

Kategorie: News, 07/2010

Von: Dipl.-Ing. Frederik Schlüter

 
 

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