Bei der typischen Journalistenfrage, wer denn sein Vorbild in der Kunst sei, muss der Niederländer nicht lange überlegen: „Eindeutig Auguste Rodin“, meint er. Und in der Tat, die Skulpturen und Plastiken, die der 62-jährige im Studio eines Freundes in Ede fertigt, sind inspiriert von dem französischen Künstlergenie und doch wieder etwas ganz Eigenes.
Engele Eddy Nijenhuis lebt und arbeitet im hollänischen Velp. 1966 begann er seine Ausbildung als Zahntechniker in Groningen. Spätere „Wanderjahre“ führten ihn auch nach Deutschland, unter anderem zu Rübeling nach Bremerhaven. „Dort hatte ich die Möglichkeit, meine Kenntnisse enorm zu erweitern, erzählt er. „Ich war in der Prothetik-, der Gold- und der Keramik-Abteilung tätig. Als ich kam, waren elf Mitarbeiter beschäftigt, als ich nach sieben Jahren ging, waren es etwa 75.“ Schmunzelnd erwähnt er, welche Irritationen sein Vornamen in Deutschland bisweilen ausgelöst habe: Im Krankenhaus beispielsweise wurde ihm ein Bett in der Frauenabteilung reserviert. Als in der Klinik freilich ein gestandener Mann ankam und kein weibliches „Engele“, war der Irrtum schnell erkannt…
Lesen Sie den ganzen Artikel im dental-labor, Ausgabe 1/2012!