CAD/CAM-gefertigtes Stegprofil
Vor der Konstruktion des Steges wurde die aufgestellte Prothese gescannt und in einen digitalen Datensatz überführt. Durch diese Vorgehensweise erhält man genaue Angaben über die Dimensionierung der Arbeit. Der Konstrukteur kann virtuell durch den zukünftigen Zahnersatz navigieren und sich ein Bild über die Platzverhältnisse machen. Der Steg kann so entsprechend der Ausdehnung des Zahnersatzes konstruiert werden. In den 2-D-Schnitten wird die Positionierung der Stegkonstruktion deutlich (Abb. 27 bis 31).
Da es sich bei einer Stegkonstruktion um ein technisches Bauteil handelt, wird bei der Datenverarbeitung bevorzugt mit einem Flächenformat (Splines) gearbeitet. Dieses Format unterstützt die Herstellung klar definierter, parallel zueinander ausgerichteter Flächen.
Halteelemente
In Absprache mit dem Zahnarzt wurde ein Abstand von 2 mm zwischen Stegprofil und Gingiva festgelegt. Um einen hohen Tragekomfort für die Patientin zu erreichen, sollten Retentionsmatritzen aus Kunststoff als Halteelemente dienen. Die in der Konstruktionssoftware hinterlegten Retentionselemente wurden dementsprechend in die Konstruktion eingefügt. Lesen Sie den ganzen Artikel im dental-labor, Ausgabe 1/2012!