Einsetzhilfen
Um keine zusätzlichen Offenzeiten zu forcieren und gleichzeitig Zeit zu sparen, fertigen wir zeitgleich mit der Tertiärkonstruktion auch die notwendigen Einsetzhilfen. Diese werden mit Lichtwachs aufgetragen, ausgehärtet und bereits vorab weitgehend ausgearbeitet. Nach dem Anstiften wird mit einer Speed-Einbettmasse metallfrei ein-
gebettet (Abb. 48), ein größerer Expansionswert verhindert mühevolles Aufpassen. Das Endergebnis nach dem Beschriften schließt Fehler beim definitiven Einsetzen gänzlich aus (Abb. 49).
Tertiärkonstruktion
Soweit die Sekundärkronen auf das Modell reponiert sind (Abb. 50), werden die Randbereiche dünn ausgewachst, die Parallelflächen mit einer dünnen Schicht Wachs gleichmäßig als Platzhalter für die Klebeverbindung überzogen und die übrigen Bereiche entsprechend den Modellgussvorgaben unterlegt. Das Doublieren mit einem Speed-Silikon spart Zeit und bringt trotzdem eine exzellente, detailgetreue Oberfläche (Abb. 51). Mit einer SpeedEinbettmasse kann das Modell in kurzer Zeit entformt und bereits mit dem Modellieren begonnen werden. Die Modellation der Tertiärkonstruktion erfolgt nach den bekannten Regeln der Modellgusstechnik. Bei den Teleskopen sind okklusal jedoch Öffnungen für die spätere Verklebung vorzusehen und zudem zumindest im Bereich der Teleskope, zum besseren Haftverbund, Retentionsperlen aufzubringen (Abb. 52). Auch sind zur sicheren Fixierung der Prothesenzähne, aufgrund der extremen Höhenverhältnisse, vertikale Stabilisierungsstifte in Form von Wachsdrähten anzubringen. Soweit in den Sattelbereichen ausreichend Platzverhältnisse vorhanden sind, können die Lochretentionen aus Stabilitätsgründen noch mit entsprechenden Wachsprofilen verstärkt werden. Das Überbetten erfolgt gleichsam metallfrei mit einer Speed-Einbettmasse (Abb. 53).
Lesen Sie den ganzen Artikel im dental-labor, Ausgabe 1/2012!