Das Fotofieber hat ihn in der Jugend erfasst und nie mehr losgelassen. Klar, dass er sich zur Konfirmation eine hochwertige Kamera gewünscht hat. Damals wie heute war es ihm wichtig, Geräte und Techniken bis ins kleinste Detail zu beherrschen. Mit diesem Hintergrund avancierte er zum „Bordfotograf" bei der Bundesmarine. „Geschützführer hatten in 70er Jahren die meiste Feizeit bei der Marine“, so Karl-Heinz Georgi, also hatte ich viel Muße zum Fotografieren.
Irgendwann in den 80ern, auf der Farm der Pflegeeltern in Namibia, hat ihn die Liebe zur Naturfotografie gepackt. Wer dort jemals einen Sonnenaufgang beobachtet hat und gesehen hat, wie allmählich die Natur zum Leben erwacht, weiß, was ich meine.“ Freilich bieten sich auch an der Nordseeküste oder in einem der Moore seiner niedersächsischen Heimat viele stimmungsvolle Motive. „Es kann auch mal vorkommen, dass ich einfach eine solche Atmosphäre genieße und darüber das Fotografieren vergesse“, räumt er lächelnd ein. Auch das Fernsehen wurde schon auf den Naturfotografen aufmerksam. So begleitete der WDR Karl-Heinz Georgi bei einer Fotoexkursion durch das Redener Geestmoor.
25 Jahre Namibia – das bedeutet ein gut gefülltes Bildarchiv, das stetig noch größer wird. 2011 beispielsweise hat er für eine Gästefarm-Gesellschaft den zweitgrößten Cañon, den Fish-River, porträtiert. Seit einigen Jahren arbeitet er an einem Projekt mit namibischen Naturschützern. Darin geht es um den Erhalt des Lebensraumes der „Small Five of the Namib Dunes“, der Sidewinder-Schlange, des Namaqua-Chamäleons, des Palmato Geckos, der Radspinne - auch Dancing White Lady - und der Düneneidechse sowie weiterer kleiner Tiere, die in den Dünen Namibias leben.