Gefahr für Internet-Nutzer. Spiegel-Online berichtete „...vom deutschen Bundesamt für Verfassungsschutz, das einen jährlichen Schaden von 28 bis 71 Milliarden Dollar und den Verlust von 30.000 bis 70.000 Arbeitsplätzen auf Wirtschaftsspionage zurückführe.“ Ein Bericht von IBM über die Sicherheitslage („IBM X-Force 2011 Trend & Risk Report“) findet die Lage bedrohlich („Year of the security breach“). Ein Report von Microsoft schiebt dem Anwender die Schuld in die Schuhe, weil dieser auf etwas Falsches geklickt habe und somit der Rechner infiziert wurde. Die Angriffe richten sich gegen Firmenwebseiten, Netzwerke, private und geschäftliche PCs und zunehmend gegen Mobiltelefone. Wie besorgniserregend die Lage ist, beschreibt auch das „Bundeslagebild Cybercrime 2010“ des BKA, welches Sie online finden.
Der wahre Grund für diese Bedrohung, die Einzelpersonen, Firmen und Staaten betrifft, wird öffentlich ungern genannt: die massive Verbreitung von Microsoft Windows. Jeder Bauer weiß: Besonders anfällig für Schädlinge ist eine Monokoltur. Genau das liegt hier vor: 90 Prozent aller Rechner laufen unter Windows. Für Angreifer ideal.
Falls man Pech hat, wird der Rechner Teil eines Bot-Netzes, das Spam-E-Mails verschickt, oder man bekommt einen Schädling, der alles mitliest was man schreibt, die Bilder ansieht, die Bankinformationen abfängt, Dateien verschlüsselt und nur gegen Lösegeld wieder freigibt usw. – zu Hause wie in der Firma. Die übliche Sicherheitssoftware schützt davor nicht. Die Computerzeitschrift c't schrieb: „Egal wie man sein System verrammelt, eine Vireninfektion des PC wird trotzdem immer wahrscheinlicher. Antivirenspezialisten bestätigen unter der Hand, dass es eigentlich keine Frage mehr ist, ob ein PC infiziert wird, sondern nur noch wann.“.
Dazu kommt, dass jährlich tausende Rechner gestohlen, verloren oder liegen gelassen werden, auf denen sich wichtige Informationen befinden, die nicht für die Augen anderer gedacht sind.
Was wollen wir statt dessen?
Dies erreicht man, indem man auf ein sicheres und weniger verbreitetes Betriebssystem umsteigt. Hier eignet sich Linux sehr gut. Wir hatten bereits früher gelegentlich Linux als sicherere Alternative empfohlen, diesmal gehen wir einen Schritt weiter: Wir helfen beim Installieren. Dazu veranstalten wir Installations-Workshops in unserem Verlag in München. Und das geht so:
Details zu Terminen und Anmeldung sowie ein kleines Video finden Sie auf www.vnm-akademie.de